Vibrator

Die prickelnde Geschichte des Vibrators

Vibratoren sind keine Erfindung der Neuzeit. Eine über 2000 Jahre alte Legende ragt sich bereits um die nicht nur schöne, sondern auch experimentierfreudige ägyptische Königin Kleopatra. Sie habe neben Marmordildos auch mit Bienen gefüllte Papyrustüten zur sexuellen Stimulation benutzt. Damit hat Kleopatra den wohl ersten Auflegevibrator zur Erregung der Klitoris der Welt erfunden.

Ebenso waren die Vorzüge eines Luststabes im antiken Griechenland bekannt. Auch wenn er zum Abklingen von Unterleibsschmerzen verwendet werden sollte, konnte er seine Dienste der Befriedigung sexueller Lust erweisen. Viele Jahrhunderte später im Zeitalter der Renaissance erinnerten sich Mediziner antiker Erfindungen. Ein Luststab wurde nunmehr gegen die Symptome der sogenannten weiblichen Hysterie eingesetzt. Zur Behandlung von erotischen Fantasien, Nervosität, Zustände von Verwirrung, Melancholie, Schlaflosigkeit und Nymphomanie sollten Patentinnen zum Orgasmus gebracht und so beruhigt werden. Als Weiterentwicklung dieser Therapierung erfand der amerikanische Arzt George Taylor im Jahre 1869 den ersten Vibrator. Mit seiner Erfindung, die er "Manipulator" nannte, wurde ein Vibrator erstmals patentieren. Der "Manipulator" konnte eingesetzt werden, ohne dass medizinisches Personal selbst Hand anlegen musste. Patientinnen legten sich mit den Kopf nach unten auf einen Tisch und wurden durch einen dampfbetriebenen Stabvibrator an der Vagina massiert. Diese Methode war sehr erfolgreich, sie habe bereits nach kurzer Zeit zum Orgasmus geführt. Ein Nachteil war jedoch die Größe der Apparatur.

Einen handlicheren batteriebetriebenen elektromechanischen Vibrator erfand und patentierte Joseph Mortimer Granville im Jahre 1883. 1899 wurde die erste Werbeanzeige über einen batteriebetriebenen Vibrator in einem US-amerikanischen Magazin geschaltet. Die Werbung hatte jedoch einen medizinischen Hintergrund. Vibratoren sollten zur Linderung von Kopfschmerzen eingesetzt werden. Die Entwicklung der Vibratoren schritt voran. Schon kurze Zeit später auf der Weltausstellung 1900 in Paris gab es zahlreiche Modelle von Vibratoren. Das Interesse des Publikums lag nunmehr vor allem im privaten Gebrauch eines Vibrators für zu Hause. Immer mehr Frauen beschafften sich einen Stabvibrator. Dies geschah vor allem unter dem Vorwand, ein medizinisches Gerät zur Vorbeugung der Hysterie und zur Erhaltung der Jugend und Schönheit zu erwerben. Nachdem in den 1920er Jahren erstmals ein Vibrator in einem Pornofilm zu sehen war, verlor der Stabvibrator seine Wertigkeit als Heilmittel. Die sexuelle Revolution nahm ihren Lauf.

Zahlreiche Studien über das Sexualleben emanzipierten die Bevölkerung von den Zwängen prüder Sexualvorstellungen, die vor allem durch die Religionen geprägt wurde. In den 1960er Jahren öffneten die ersten Sexshops und der Vibrator war endgültig, was er schon immer war, ein Sexspielzeug zur Befriedigung der Lust. Einen Schub erfuhr der Absatz an Vibratoren in den 1970er Jahren mit der Erfindung des Silikons. Ein Luststab konnte nun in vielfältigen Farben und Formen hergestellt werden.

Das richtige Material für die richtige Stimulation

Ob Silikon, Kunststoff, Edelstahl, Glas, Holz oder Leder, Vibratoren sind in vielen Materialien erhältlich. Je nach Vorliebe kann man sich bei der Auswahl entscheiden, um einen maximale Luststeigerung zu erleben. Der Gesundheit wegen ist es empfehlenswert, sich über die verwendeten Materialien eines Vibrators zu informieren. Bestenfalls kommt der Vibrator schließlich regelmäßig zum Einsatz. Vor allem bei weichen und flexiblen Vibratoren wird häufig preisgünstiges PVC verwendet. Dieses enthält oft hohe Konzentrationen an gesundheitsschädlichen Weichmachern wie Phthalat und Lösungsmittel wie Toluol. Diese krebserregenden Stoffe werden über die Schleimhäute aufgenommen, so dass eine Gesundheitsschädigung droht.

Dagegen gesundheitlich völlig unbedenklich ist Silikon. Ein Vibrator aus Silikon wird aus natürlichen Rohstoffen hergestellt. Die Verwendung von medizinischem Silikon ist völlig unbedenklich. Vibratoren aus Silikon sind sehr weich, elastisch und warm. Sie fühlen sich glatt an und eignen sich besonders gut für Einsteiger. Für feste Bauteile sollte Acrylnitril-Butadien-Styrol (ABS) verwendet worden sein. Auch dieses Material ist nicht mit Weichmachern belastet. Ein guter Vibrator aus Silikon ohne chemische Zusätze ist an der Geruchlosigkeit zu erkennen. Silikon und ABS sind nämlich fast geruchsneutral.

Vibratoren ausschließlich aus Kunststoff sind auf Grund ihrer Festigkeit und Wärme beliebt. Wer harte und kalte Eigenschaften bevorzugt, ist mit einem Vibrator aus Edelstahl bestens versorgt. Vibratoren aus Edelstahl eignen sich vor allem für ein gesteigertes Empfinden. Sie bieten die Investition in eine rostfreie Zukunft.

Vibratoren aus Glas sind bruchsicher. Sie haben eine sehr glatte Oberfläche und lassen sich in die unterschiedlichsten Formen und Farben bringen. Glas ist durchsichtig und hat eine glatte Oberfläche. Dies ermöglicht einen tiefen Ausblick in den Intimbereich und erleichtert das Einführen.

Holz ist ein sehr natürliches Material und strahlt Wärme aus. Auf Grund der Materialeigenschaft ist ein Luststab aus Holz jedoch in seiner Formbarkeit beschränkt. Eher selten kommen Vibratoren aus Leder zum Einsatz. Durch Gerbung wird Tierhaut chemisch haltbar gemacht. Vibratoren aus Leder sind gefühlsecht. Sie kommen dem sexuellen Erleben eines männlichen Gliedes sehr nah.

Vibes – Auf die Schwingungen kommt es an

Die Schwingungen in Vibratoren werden durch kleine Elektromotoren erzeugt, die eine Unwucht haben. Durch die Unwucht wird eine Masseträgheit erzeugt, die den Vibrator zum Vibrieren bringt. Zumeist werden Vibratoren mit handelsübliche Batterien oder Akkus betrieben. Für den optimalen Genuss lassen sich die Elektromotoren in verschiedene Stufen und Rhythmen stellen. Durch eine perfekte Abstimmung des Elektromotors auf die anderen Bauteile sind Vibratoren sehr leise und die Vibes können bis zum Höhepunkt ungestört genossen werden.

Für jeden das Passende – Die verschiedenen Arten der Vibratoren

Klassische Vibratoren verfügen über verschiedene Vibrationsprogramme und eignen sich am besten für die innere Stimulation. Sie sind leicht einzuführen und deshalb besonders als Einstiegsvariante beliebt. Eine Stimulation erfolgt über Breite, Länge, Struktur und Vibration. Sie haben meist eine klassische Phallusform und sind in verschiedenen Größen erhältlich. Von außen kann die Klitoris stimuliert werden. Der klassische Vibrator eignet sich auch für die anale Erregung, weil keine Störenden Extras angebracht sind. Mini Vibratoren sind handlich und diskret. Sie eigenen sich perfekt zum Mitnehmen. Klassische Vibratoren können zusätzlich während des Geschlechtsverkehrs benutzt werden. Neben Batteriebetrieb setzen die Hersteller vermehrt auf wieder aufladbare und integrierte Akkus.

Ähnlich einem klassischen Vibrator ist der Perlenvibrator. Perlenvibratoren sind in der Form eines Penis gehalten. Hinter der Eichel befinden sich Perlenringe, die zusätzlich zur Vibration durch Rotieren stimulieren. Die rotierende Perlenringe und das Volumen der Eichel eines Perlenvibrators führen zu einem massiven Erleben der Lust.

Eine ganz besondere Form hat der G-Punkt Vibrator. G-Punkt Vibratoren sind an ihrer Schaftspitze gebogen. Sie sind so an die Anatomie der Frauen angepasst, dass sie den G-Punkt erreichen können. Als G-Punkt wird eine sehr erogene Zone innerhalb der Vagina bezeichnet. Der G-Punkt ist ein im Durchmesser etwa zwei Zentimeter großes schwellfähiges Gewebe. Er befindet sich etwa fünf Zentimeter entfernt vom Scheideneingang an der Vorderwand der Scheide hin zum Bauch. Durch die Biegung des G-Punkt Vibrators ist eine punktgenauen und intensiven Stimulation möglich, die von der Anatomie der Frau abhängig ist. Durch die Krümmung der G-Punkt Vibratoren und den Vorteil den G-Punkt sehr gut zu erreichen, unterscheiden sie sich von Klassischen Vibratoren. Der G-Punkt Vibrator kann sich der Anatomie der Frau perfekt anpassen und ist so in die Vagina einzuführen, dass die Spitze in Richtung Bauch zeigt.

Häufig sind G-Punkt Vibratoren so gestaltet, dass ihr herausragendes Ende gleichzeitig auf der Klitoris aufliegt. Diese spezielle U-Form sorgt für eine vaginale und klitorale Stimulation. Vibratoren, die sowohl den Innenraum der Vagina als auch die Klitoris stimulieren, werden auch Rabbit Vibratoren genannt. Die Bezeichnung als Rabbit Vibrator stammt von dessen Form. Das Ende des Vibrator Teils für die klitorale Stimulation spaltet sich nämlich in zwei "Ohren", die sich um die Klitoris schmiegen können. Bei der Verwendung empfiehlt sich Stimulationsbalsam oder wasserbasiertes Gleitmittel auf die Klitoris und den Schaft aufzutragen, um die Empfindungen zu steigern. Vor dem Gebrauch ist es wichtig, sich mit dem Rabbit Vibrator vertraut zu machen. Dieser verfügt nämlich über unterschiedliche und voneinander unabhängige Vibrationsprogramme an Schaft und "Ohren". Oftmals hat ein Rabbit Vibrator einen Schaft mit Kugeln, der sich dreht und so den G-Punkt außergewöhnlich erregt. Rabbit Vibratoren eigenen sich für experimentierfreudige Paare auch bestens für das Liebesspiel zu zweit.

Für einzigartige Vibes kann auch ein Vibro-Ei sorgen. Dieses Sexspielzeug wird vollständig eingeführt und kann vaginal oder anal stimulieren. Darüber hinaus kann auch die Klitoris verwöhnt werden. Beim kabellosen Vibro-Ei werden die Vibrationen über eine Fernbedienung gesteuert. Das Vibro-Ei eignet sich damit nicht nur für zu Hause sondern auch für unterwegs. Ein besonderer Reiz besteht dabei darin, dass das Vibro-Ei auch vom Partner gesteuert werden kann. Üblicherweise ist ein Vibro-Ei etwas dicker als ein Tampon und kann so unauffällig getragen werden. Mit dem Vibro-Ei kann der anale Schließmuskel massiert werden. Der Anus wird so entspannt und macht sich für größeres Sexspielzeug oder das männliche Glied aufnahmefähig. Bei analer Verwendung empfiehlt sich die Benutzung eines Gleitmittels.

Auflegevibratoren sind nur für die klitorale Stimulation von außen gedacht. Äußerlich ähneln sie nicht dem klassischen Vibrator. In ihrer Form sind sie klein, breit und flach. Auflegevibratoren orientieren sich anatomisch am Intimbereich der Frau. Ein Auflegevibrator zeichnet sich durch eine einfache Bedienbarkeit und hohe Annehmlichkeit auf Grund seiner ergonomischen Form aus, die sich optimal an den Schamhügel fügt. Der Auflegevibrator eignet sich besonders gut für Frauen, die entscheidend über eine Stimulation der Klitoris zum Orgasmus kommen und ist ideal für eine zusätzliche Stimulation während des Geschlechtsverkehrs. Auflegevibratoren massieren die Spitze der Klitoris und sorgen für eine Vibration im gesamten Genitalbereich. Dies fördert die Durchblutung und führt zu einer Steigerung der sexuellen Empfindsamkeit.

Für ein gemeinsames Erleben eignen sich Vibratoren für Paare. Paar Vibratoren gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Ein Paar Vibrator muss keinen doppelten Schaft haben. Entscheidend ist die Einsatzmöglichkeit beim Liebesspiel zu zweit. Dies kann ein Vibrator zum Vorspiel, ein Auflegevibrator oder ein Vibro-Ei sein, welches während des Geschlechtsverkehrs zum Einsatz kommt. Während des Geschlechtsverkehrs soll ein Paar Vibrator erregende Schwingungen für beide Geschlechtspartnern bringen. Dabei sind der Fantasie der Einsatzmöglichkeiten keine Grenzen gesetzt. Viele Vibratoren für Paare verfügen über eine Fernbedienung. Die Kontrolle kann so ganz in die Hände eines Partners gegeben werden. Es ist nicht erforderlich, dass ein Paar Vibrator von beiden Geschlechtspartnern eingeführt wird. Paar Vibratoren bringen Abwechslung in das gemeinsame Sexleben. Sie dienen der Luststeigerung und sind in den meisten Stellungen einsetzbar.

Ein Massagestab ist der wohl stärkste Vibrator. Ursprünglich wurde der Massagestab entwickelt, um Verspannungen der Muskeln zu lösen. Massagestäbe besitzen eine hohe Stimulationskraft durch ihre Vibrationsstärke. Neben Batterie und Akku werden Massagestäbe auch direkt mit einem Stromkabel über die Steckdose betrieben. Ein Massagestab, der direkt über die Steckdose betrieben wird, kann stärkere Vibrationen erzeugen und so Frauen noch schneller zum Höhepunkt bringen. Ein strombetriebener Motor verfügt über bis zu 6000 Umdrehungen pro Minute. Alle Massagestäbe sind ähnlich aufgebaut. Sie haben einen 20 bis 25 Zentimeter langen Griff, an dessen Ende sich ein beweglicher Vibrationskopf befindet. Über diesen Vibrationskopf können verschiedene Aufsätze gezogen werden. Meist bestehen diese aus weichem Plastik oder Silikon. Der Massagestab wird als Auflegevibrator verwendet, indem er an die Klitoris und die Schamlippen gelegt wird.

Hier werden Wünsche erfüllt

Einer der Marktführer für die Produktion und den Vertrieb von Vibratoren weltweit ist LELO. Das schwedische Unternehmen wurde 2003 gegründet. LELO produziert seine Vibratoren in mehr als 40 Ländern rund um den Globus. Mit eigenem Designe und hohen Ansprüchen an Qualität und Verpackung hat sich LELO bei Kundinnen und Kunden im mittleren und höheren Preissektor etabliert. LELO legt bei der Entwicklung von Vibratoren großen Wert auf die Anpassung seiner Produkte an die weibliche Anatomie. Im Zusammenspiel mit hochwertigen Materialien fügt sich jeder Vibrator in seiner unverwechselbaren, geschwungenen Form an den Körper und sorgt so für ungeahnte Erlebnisse. LELO stattet seine Vibratoren mit sehr leisen Elektromotoren aus, die ein kraftvolles Verwöhnen versprechen.

Eines der größten Unternehmen für die Herstellung von Vibratoren in Europa ist Fun Factory. Fun Factory mit Sitz in Bremen wurde 1996 als GmbH gegründet und beschäftigt heute über 120 Mitarbeiter. Vertrieben werden die Produkte von Fun Factory auf der ganzen Welt. Vibratoren von Fun Factory zeichnen sich durch eine einzigartige Form aus. Bei der Verarbeitung legt Fun Factory Wert auf gesundheitlich unbedenkliches Elastomer und Silikon frei von Lösungsmitteln und Weichmachern. In Bezug auf Funktionalität lassen die Vibratoren keine Wünsche offen. Fast jeder Vibrator ist für die vaginale und klitorale Stimulation geeignet. Fun Factory steht für ein Zusammenspiel aus Qualität, Funktionalität und Optik. Die Vibratoren von Fun Factory sind formstabil und haben eine weiche Oberfläche, die sich schnell an die Körpertemperatur anpasst. Sie lassen sich angenehm Einführen und sorgen für ein wohliges Gefühl. Ein Gefühl von sexueller Lebensfreude, für welches Fun Factory selbst steht.

Ein aufstrebendes Unternehmen mit Sitz im kanadischen Ottawa verbirgt sich hinter der Marke We-Vibe. We-Vibe ist die Entwicklung eines U-förmigen Vibrators zur gleichzeitigen Stimulation von Klitoris und G-Punkt, dessen Markteinführung 2008 stattfand. Die Besonderheit des We-Vibe besteht darin, dass er für die klitorale und vaginale Stimulation während des Geschlechtsverkehrs gedacht ist. Beim Einführen des männlichen Gliedes in die Vagina wird der We-Vibe gegen den G-Punkt gedrückt. Dabei werden der G-Punkt der Frau und die Eichel des männlichen Gliedes durch die Vibes stimuliert. Für die Frau ist die doppelte Penetration durch Vibrator und Penis am Scheideneingang besonders intensiv. Dennoch wirkt der We-Vibe beim Einführen des Penis nicht störend, da er in seiner Form abgeflacht ist. Aufgrund seiner Elastizität zwischen den beiden Enden passt sich der We-Vibe der Anatomie jeder Frau perfekt an.

 
Vibrator - JOYDIVISION

JOYDIVISION Vibrator Sailor Comfort

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Vibrator - LELO

Lelo Tiani 2

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Rabbitvibrator - LELO

Lelo Soraya Vibrator, 22cm

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G-Punkt Vibrator - LELO

Lelo Gigi 2, 16.5cm

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G-Punkt Vibrator - Fun Factory

Fun Factory Stronic Drei

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Rabbitvibrator - Fun Factory

Fun Factory Amorino, 17.6cm

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