Peitschen & Paddles

Peitsche, Paddle, Flogger, Gerte, Rute und Geißel

BDSM-Anhänger wissen, dass Lust durch Schmerz eine sehr befriedigende Erfahrung sein kann. Die einfachste und wohl auch meistgenutzte Variante des erotischen Spanking ist das Schlagen mit der Hand auf den Po. Eine flexiblere Variante bieten Peitschen, Paddles und andere Züchtigungsgegenstände.


 
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Züchtigungsinstrumente

Beim Spanking geht es und Macht, Submission, und Schmerz, aber auch um Vertrauen und Sicherheit. Bei falscher Anwendung können Peitschen und Paddles ungewollt äußerst schmerzhaft sein und bleibende Schäden hinterlassen. Sprecht daher vor dem Einsatz von Züchtigungsinstrumenten mit Eurem Partner, wie weit Ihr bereit seid zu gehen, wo Eure Schmerzgrenzen liegen und legt ein Safeword fest. Der Einsatz von Peitschen und Paddles kann Schrammen, Kratzer, Blaue Flecken und Striemen verursachen, aber auf der anderen Seite auch sexuelle Höhenflüge hervorbringen. Auch wenn das Spanking dem BDSM, besonders dem Sadomasochismus, zuzuordnen ist, empfinden viele Spanking-Anhänger ihre Leidenschaft fürs Schlagen oder geschlagen werden als etwas Eigenständiges. Geschlagen zu werden ist eine intensive Erfahrung. Durch die Art des Schlagens, dem Akt an sich und dem Schmerz entsteht eine neue Form der Lust, die weitaus befriedigender sein kann als normaler Sex. Das Schmerzzentrum und das Lustzentrum liegen im Gehirn direkt nebeneinander. Durch die Positionierung und Intensität des Schlages beim Paddlen und Peitschen kann man diese Areale koppeln.

Peitschen und Gerten - stilvoll und mysteriös

Allein der Klang einer knallenden Peitsche lässt das Herz schneller schlagen und den Körper Adrenalin ausschütten. Peitschen, oder Flogger, haben etwas elegantes, schon beinahe kunstvolles an sich. Schon die Griechen entdeckten dieses Lustspielzeug für sich. An der Grundidee des erotischen Auspeitschens hat sich zwar nichts geändert, die Auswahl an Peitschen, Gerten und Rohrstöcken ist heute aber so groß wie nie. Die klassische BDSM Peitsche hat einen harten Griff mit Lederbezug und Lederriemen. Neben diesen gibt es auch Silikonpeitschen, Flogger mit Riemen aus Kunstleder, Gerten aus Leder, Metall und Silikon, Peitschen mit geflochtenen Lederriemen und Rohrstöcke. Generell gilt: je härter das Material und je kleiner die Auflagefläche der Riemen, desto größer ist der Schmerz. Die klassische Peitsche ist in vielen verschieden Größen und Farben erhältlich. Außerdem variiert die Anzahl der Riemen von einigen wenigen bis über 100. Bei der Wahl der richtigen Peitsche muss man sich über seine persönlichen Bedürfnisse im Klaren sein. Einsteigern ist eine kleine Peitsche mit weichen Lederriemen zu empfehlen. Mit Ihr fällt das Zielen leicht und der Schmerz ist nicht zu groß, wenn es doch mal daneben geht. Habt Ihr erste Erfahrungen mit Eurer Peitsche gemacht, könnt Ihr zu größeren Peitschen mit härteren Riemen, Peitschen vom Typ Katze, die am Ende der Riemen eine harte Verstärkung haben, und anderen Züchtigungsinstrumenten übergehen. Soll es in Eurer Session hart ran gehen, können die Betroffen Körperareale vorher massiert und zuerst leicht geschlagen werden, um die betroffenen Areale zu durchbluten, die Muskeln auf Spannung zu bringen und den Körper vorzubereiten. Aber auch oder gerade "unvorbereitet" in eine BDSM-Session mit Peitschen zu gehen kann seinen besonderen Reiz haben. Hier gilt: Jeder peitscht so, wie er es am meisten mag.

Singletails: Die Kür der Peitschen

Die absolute Kür der Peitschen bilden "Singletails". Diese Peitschen haben nur einem Riemen, der, im Gegensatz zu den Riemen einer normalen Peitsche, wesentlich dicker ist. Vom Äußeren her ähnelt die Singletail einer Dressurgerte, ist aus Leder mit einem schweren, langen Griff und hart zu bändigen. Der Einsatz eines Singletails erfordert viel Übung, da das Zielen äußerst schwierig und die Schmerzintensität sehr hoch ist. Diese Peitsche ist also nur was für Fortgeschrittene. Wer für das Erlernen der richtigen Schlagtechnik die Zeit investiert wird dafür belohnt: Es gibt wohl kaum ein stilvolleres Schlaginstrument als die Singletail. Ein aus Mahagoniholz gefertigter Griff, der mit spanischem Rindsleder umbunden ist und dessen Riemen beim Peitschen mit seinen 120cm wie Musik auf den Körper des Subs zischt. Die Singletail sieht einfach unverschämt gut aus.

Paddles und Klatschen - die weniger schmerzhafte Alternative

Im Gegensatz zu Peitschen haben Paddles und Klatschen eine breite Auflagefläche. Durch ihre Form verteilt sich die Schlagkraft des Paddles auf eine größere Fläche und fühlt sich somit weniger hart an. Sie bestehen meist aus Gummi, Leder oder Holz und eignen sich besonders für Einsteiger. Paddles mit dünner Auflagefläche nennt man Lineale. Vom Schmerzfaktor liegen sie zwischen einem normalen Paddle und einer weichen Peitsche. Durch ihre dünne Form können Spanking Lineale gut benutzt werden, um den devoten Partner an gezielten Körperregionen ohne viel Übung zu züchtigen. Nicht vergessen werden dürfen natürlich auch Paddles in Haushaltsoptik: Teppichklopfer, Fliegenklatsche und Butterbrettchen eignen sich auch perfekt als Züchtigungsinstrument.

Wie steige ich ins Spanking mit Peitsche und Paddles ein?

Zum Einstieg sollten weiche Paddles oder Peitschen mit weichen Lederriemen verwendet werden. Mann und Frau tun gut daran, vor dem Einsatz beim Sex vorher ein wenig zu üben. Sucht Euch ein hartes Kissen und versucht, immer die gleiche Stelle zu treffen. Gelingt das, ändert die Schlagposition und Schlagintensität und macht es nochmal. So seid Ihr für den Ernstfall gewappnet und könnt Euch beim Sex auf euren Partner und nicht aufs Zielen konzentrieren.

Gewusst wie: Lass euren Partner mit dem Po zu Euch knien oder mit den Händen auf dem Rücken auf dem Bauch vor Euch liegen. Jetzt könnt Ihr entweder zuerst mit den Enden der Riemen der Peitsche oder Gerte über ihren Körper streichen oder direkt zuschlagen. Der erste Schlag mit dem Flogger leitet alles ein, er sollte also besonders gut platziert und weder zu hart noch zu weich sein. Nach dem ersten Schlag lasst eine kurze Pause, um den Schlag der Peitsche nachwirken zu lassen. Im Körper eures Partners klingeln in diesem Moment die Alarmglocken. Tonnenweise Adrenalin wird ausgeschüttet, die Pupillen weiten sich, das Herz schlägt schneller, der Körper elektrisiert. Ist der erste Schlag vollbracht, ist dem Spiel mit der Peitsche keine Grenzen mehr gesetzt. Ob schnelles, gezieltes Peitschen oder langsames hartes whipping, das ist komplett Dir überlassen. Spiel mit deiner Partnerin. Die Peitsche soll Dein Instrument der Lust sein. Sie soll erregen und bestrafen. In der Regel will der Partner nicht einfach nur ausgepeitscht werden. Er will submissiv sein, dominiert werden, sich hingeben, Spielzeug sein. Als aktiver Part muss man genau das sein - aktiv. Gleiches gilt für den Einsatz von Paddles und Klatschen.

Sicherheit beim Spanking steht an erster Stelle

Grundsätzlich gilt es, wie bei allen BDSM Praktiken, dass sie consensual erfolgen müssen. Sicherheit, Vernunft und Einvernehmlichkeit bilden die Basis für das erfolgreiche, lustvolle, erotische Spanking. Die Einvernehmlichkeit bildet hier den wichtigsten Punkt. Nur wenn sich der Spankee, der Geschlagene, freiwillig bückt oder fesseln lässt, um geschlagen zu werden und klar bekundet, gespankt werden zu wollen. Nur dann können die Schläge als erotisch und angenehm empfunden werden und das Spanking zur sinnlichen Erfahrung werden. Es empfiehlt sich, ein Safeword zu vereinbaren, welches nichts mit Sex oder BDSM zu tun hat. Damit gibt man dem Geschlagenen die Möglichkeit, in seiner Rolle vergeblich um Hilfe betteln zu können, aber bei echtem Bedarf das Spiel sofort zu beenden. Besondere Vorsicht ist außerdem beim Schlagen auf die Wirbelsäule und den Nackenbereich zu haben. Zu feste Schläge können zu Wirbelverletzungen führen. Auch auf den Nierenbereich ist besondere Rücksicht zu nehmen, da bei zu festen Schlägen ein Nierenriss droht.

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